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Karnevalskostüm

Tierkostüme selber machen

Ein Tierkostüm kann man auch selber machen. Wir geben Ihnen nachfolgend Tipps und Anregungen. Wenn Sie weitere Bastelanleitungen kennen, so schicken Sie uns diese. Wir würden uns freuen und ein kleines Honorar wäre es uns auch wert.

Hasenohren für ein Tierkostüm selber machen

Wer sich an Karneval als Hase verkleiden will, der kann sich die Ohren dafür sehr gut selber basteln. Aus einem Tonkarton muss man einen Streifen mit einer Breite von ungefähr sechs Zentimeter und einer Länge von fünfig Zentimenter ausschneiden (diese Angabe ist ein Ca-Wert und sollte der jeweiligen Kopfgröße angepaßt werden). Den Tonstreifen zu einem Kreis zusammenbiegen und festkleben und dabei dem Kopfumfang des Trägers anpassen. Zwei große Hasenohren auf den Tonkarton einzeichnen, ausschneiden und mit Watte bekleben. Die Ohren nun von innen an den Tonkartonring fest ankleben.

Tipp: Für das vollständige Hasenkostüm benötigt man dann nur noch eine braune oder weiße Strumpfhose/ Leggings und einen gleichfarbigen Pullover. An den Popo wird ein Pompom aus Wolle genäht.

Hasenmaske selbst machen

Für die Verkleidung als Hase kann man mit einer Hasenmaske schon viel erreichen. Sie kann ganz einfach selbst gemacht werden und das Karnevals- und Faschingskostüm optimal abrunden. Die Vorlage für die Hasenmaske gibt es im Internet. Sie kann einfach auf Karton ausgedruckt und ausgeschnitten werden. Anschließend wird die Vorlage in verschiedenen, beliebig festzulegenden Farben ausgemalt. In der Höhe der Augen werden zwei Löcher eingestochen, durch das ein Gummiband gezogen wird. Anschließend kann die Maske direkt vor dem Gesicht getragen werden. Alternativ zum Gummiband kann auch ein Bindfaden oder gar Geschenkpapier verwendet werden.

Kostüm als Maus selber machen

Man kann eine Verkleidung als Maus selber machen. Die Maus ist ein tolles Tierkostüm. Man nimmt einen Haarreif, am besten schwarz. Aus etwas Tonpapier schneidet man zwei Kreise oder ovale Figuren aus. Das untere Ende wird mit einem passenden Faden gut an den Haarreif genäht. Wenn der Haarreif breit ist, dann man die Ohren eventuell auch ankleben. Der Schwanz: Man legt die zwei Meter lange Wolle einmal in der Mitte zusammen. Dann kann zum Beispiel Ihr Kind die eine Seite halten (oder Sie befestigen den einen Teil an einem Tür- oder Fenstergriff). Dann müssen sie die Wolle drehen bis es nicht mehr geht. Durch die Spannung lässt sich die gedrehte Wolle ganz leicht nochmal zusammen legen. Beide Enden gut verknoten, dass sich nichts mehr auflösen kann. Fertig! An dem einen Ende des Schwanzes wir eine Sicherheitsnadel befestigt. Die dann an der Hose angebracht wird!

Tipp: Man kann zum Beispiel eine Leggins nehmen und einen Rolli, die Kleidung dient dann als Kostüm. Zum Schluss kommt noch ein schwarzer Punkt auf die Nase des Kindes und auf jede Wange noch ein paar Schnurrhaare!

Katzenkostüm selber machen

Wer sich in den Kopf gesetzt hat, als Katze zur nächsten Faschingsparty zu gehen, der braucht dazu nicht viel. Die Kleidung wird wahlweise in schwarz, weiß oder grau gewählt. Gut geeignet sind Jacken oder Pullis mit Kunstfell. Die Hose sollte in der gleichen Farbe gewählt und sehr eng anliegend sein. Der Katzenschwanz ist das Highlight des Karnevals- und Faschingskostüms.

Er entsteht aus einer einfachen Feinstrumpfhose. Sie wird ausgestopft, am besten mit weichem Füllmaterial, das beim Sitzen nicht stört, und anschließend auf der Rückseite der Hose mit Sicherheitsnadeln befestigt. Die Haare werden am besten nach oben toupiert. Aus Pappe kann man zwei Katzenohren ausschneiden und sie auf dem Haarreifen befestigen.

Zum Schminken braucht es lediglich braunen und schwarzen, sowie weißen Kajal, mit dem man Schnurrhaare ins Gesicht malt. Schöne Vorlagen für das Karnevals- und Faschingskostüm der Katze gibt es auch bei den Schminkanleitungen zum bekannten Musical Cats.

Tigerkostüm selber machen

Auch ein Tigerkostüm kann man mit wenig Aufwand selber machen. Ein Overall aus schwarz-braun gemustertem Stoff kann nach Schnittmustern einfach selbst genäht werden. Alternativ dazu reicht aber auch ein Pulli oder eine Hose in Schwarz oder Braun. Für die Arme und die Hosenbeine werden dunkle Stulpen genäht. Die Fingernägel werden schwarz lackiert, sie eignen sich als Pranken, die besonders bedrohlich wirken sollen. Die Ohren können aus Pappe ausgeschnitten und anschließend in den Tigerfarben bemalt werden.

Für das Gesicht eignet sich eine zartrote Grundierung. Darauf werden dann die schwarzen und braunen Töne mit Kajal aufgezeichnet. Die Augen sollten nach hinten verlängert werden, die Mundpartie sollte zunächst weiß gestaltet und anschließend mit schwarzen und braunen Strichen versehen werden.

Schmetterlingskostüm selber machen

Auch eine Verkleidung als Schmetterling kann in den närrischen Tagen für einiges an Aufsehen sorgen. Dabei kann das Schmetterlingskostüm ebenfalls sehr einfach selbst gestaltet werden. Eine schwarze Strumpfhose oder auch Leggings, ein schwarzer Pullover, ein dünner Gürtel, etwas Pappe, einen Haarreif und Draht, sowie zwei Tischtennisbälle werden benötigt.

Pullover und Strumpfhose oder Leggings können angezogen werden. Aus der Pappe werden zwei Flügel ausgeschnitten, Vorlagen dafür bietet wieder das Internet. Anschließend werden die Flügel in bunten Farben und mit schönen Mustern bemalt. Danach können Sie am Gürtel befestigt werden. Achtung: Der Gürtel wird später um den Brustkorb, nicht um die Taille, gewickelt.

Aus dem Draht werden jetzt noch zwei Fühler geformt, die die gleiche Länge aufweisen sollten. Sie werden am Haarreifen befestigt und die Tischtennisbälle werden auf den Draht gespießt. Fertig ist das Schmetterlingskostüm.

Kuhkostüm selber machen

Auch ein Kuhkostüm ist bei Kindern sehr beliebt. Es kann sehr einfach selbst hergestellt werden und so für viel Freude sorgen. Dafür braucht man lediglich ein möglichst langes und weißes T-Shirt. Auf dieses werden nun noch die bekannten schwarzen Kuhflecken gemalt. Ein rosa Gummihandschuh wird daran befestigt, er stellt das Euter der Kuh dar. Auf einen Haarreifen werden Hörner aufgeklebt und das Gesicht wird zu guter Letzt noch mit schwarzen und weißen Flecken bemalt. Fertig ist das selbst gemachte Kuhkostüm.

Krokodilkostüm selber machen

Auch ein Krokodilkostüm kann man für die Faschingszeit schnell selbst machen. Dafür braucht man einen Karton, am besten eignet sich Karteikarten-Karton, etwas Packpapier und Haushaltspapier, sowie Buntpapier. Alternativ kann genauso Kreppband verwendet werden. Weiterhin werden Klebeband, Cutter, Filzstifte, Heißkleber und eine Zickzack-Schere, sowie ein Tacker benötigt.

Zunächst werden auf das Packpapier die Umrisse des Schwanzes aufgemalt und diese mit der Zickzack-Schere ausgeschnitten. Anschließend wird der Schwanz zusammen getackert. Die Füllung des Schwanzes erfolgt mit einfachem Haushaltspapier, so dass er schön dick und prall wird. An das fertige Kostüm wird er mit Klebeband angebracht, das einmal rund um den Bauch gewickelt wird.

Der Karton dient schließlich für den Kopf des Krokodils. Dafür wird zunächst mit dem Cutter ein Maul ausgeschnitten. Danach können aus einfachem weißen Karton zackige Zähne ausgeschnitten werden, die in das Maul eingeklebt werden. Zwei Ovale, die ebenfalls aus Karton geschnitten werden, dienen als Augenbrauen. Aus Haushaltspapier werden zwei Eier geformt, die später als Augen fungieren. Diese Eier werden mit buntem Kreppband umwickelt und mit dem Filzstift wird die Pupille aufgezeichnet. Anschließend wird beides mit Heißkleber auf den Krokodilkopf direkt unter die Augenbrauen gesetzt. Unten wird ein Loch in den Karton geschnitten, durch den der Kopf gesteckt werden kann. Die so entstandene Klappe kann am Rücken festgeklebt werden, so dass der Kopf nicht verrutscht.

Hundekostüm selbst machen

An Fasching als Hund zu gehen, ist relativ einfach und problemlos. Der „Hund“ ist ganz in braune Klamotten gehüllt. Für den Schwanz benötigt man braunen Filz, der sich farblich ruhig ein wenig vom Farbton der Kleidung abheben darf. Der Filz wird auf eine Länge von 30 Zentimeter und eine Breite von zehn Zentimeter zurecht geschnitten und die beiden Längsenden miteinander vernäht. Auch ein Querende muss mit einer Naht geschlossen werden. Die einzig offen gebliebene Seite wird nun mit Watte gefüllt, bis die gesamt Röhre ausgestopft ist. So erhält der Schwanz sein plastisches Aussehen. Der Schwanz wird nun mit Sicherheitsnadeln an der Kleidung befestigt.

Hundeohren passend zum Hundekostüm

Auch die Hundeohren lassen sich selbst kreieren. Hierfür ist ein Haarreif und Filz im gleichen Farbton des Schwanzes notwendig. Außerdem braucht man Basteldraht und Watte. Vom Basteldraht werden zwei Stücke in einer Größe abgeschnitten, dass man daraus bequem zwei Ohren formen und diese genauso am Haarreif verknüpfen kann. Dabei sollte man darauf achten, dass die Ohren in etwa die gleiche Form haben. Bei der Wahl dieser Form ist man allerdings flexibel: stehende Spitzohren, abgerundete Ohren oder Schlappohren sind mit dem Basteldraht designbar. Nun nimmt man den Filz und schneidet vier Stücke ab. Als Schablone kann man dabei die Drahtohren heran ziehen. Der Filz wird nun rund um das Drahtgerüst befestigt. Dies kann durch kleben, am besten mit einer Heißklebepistole, oder durch Tackern geschehen. Ein kleines Stück hellerer Filz kann in der Mitte der Ohren befestigt werden und stellt das Ohrinnere dar. Wer nun den Haarreif aufsetzt, kann durch nach vorne biegen eines Ohrs ein treues Hundeaussehen imitieren.

Schminktipps für das Hundekostüm

Passend zum Hundekostüm und den Hundeohren in Braun ist es natürlich optimal, auch das Gesicht auf Hund zu trimmen. Hierfür nimmt man Karnevalsschminke in den Farben Beige, Braun, gerne auch verschiedene Töne, Weiß und einen Eyeliner in Schwarz. Das gesamte Gesicht wird jetzt Beige grundiert. Nun zeichnet man die Mitte der Stirn über die Nase schmäler, über die Wangen wieder ausladender werdend bis hinunter zum Mund eine weiße Kontur, die ebenfalls innen weiß ausgemalt wird. An den äußeren Begrenzungen darf diese Kontur ruhig etwas verfranzt aussehen. Rund um die Augen geht man mit braunen und weißen Schminkstiften ans Werk und malt vom Auge nach außen strahlend verschieden farbige Striche. Auch auf dem noch beige sichtbaren Gesichtsteilen kann man dezente Striche hinterlassen. Die Nasenspitze wird mit dem Eyeliner schwarz ausgemalt und im selben Farbton zwischen Oberlippe und Nasenlöcher mehrere kleine Punkte getupft.

Die Ziege – wahlweise als Tierkostüm oder zur Ergänzung des Wolfs

Tierkostüme zu Fasching sind immer besonders witzig. Gerade wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, kann man das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ imitieren und die größte Person in der Gruppe als Wolf ausstatten, während sich alle anderen als Ziegen versuchen.

Die Grundbekleidung für ein Ziegenkostüm ist Weiß. Auf Bauchnabelhöhe kann für eine weibliche Ziege ein Euter angebracht werden. Hierfür nimmt man einen Einmallatexhandschuh, der optimalerweise in zartem Beige verkauft wird. Diesen pustet man auf und verknotet das untere Ende. Daran kann man mit einer Sicherheitsnadel das Euter an der Kleidung anbringen. Der Ziegenschwanz wird aus weißem Filz ausgeschnitten.

Hörner und Ohren für die Ziege

Um der Ziege ihre Hörner und ihre Ohren zu verleihen, wird Zeitungspapier benötigt. Dieses wird fest verknüllt und für die Ohren in eine halbrunde, nach oben spitz zulaufende Form, für die Hörner in eine längliche und leicht nach hinten gebogene Struktur gebracht. Ohren wie auch Hörner werden nun fest mit Frischhaltefolie umwickelt. Dies verleiht den Accessoires den notwendigen Halt. Für die richtige Farbe sorgt weiße Acrylfarbe. Damit wird die Frischhaltefolie rundherum bemalt. Das leicht durchschimmernde Zeitungspapier setzt dabei wirkungsvolle Farbeffekte.

Keine Ziege ohne Geißbart

Egal ob männliche oder weibliche Ziege, ein entsprechender Spitzbart ist obligatorisch. Hierfür braucht man ein zwei Zentimeter breites Stück doppelseitiges Klebeband sowie weiße Wolle. Die Wolle wird in unterschiedlich lange Stücke geschnitten. In der Mitte des Klebebands wird die längste Wollschnur befestigt. Die anderen Schnüre werden seitlich davon so angebracht, dass sie nach außen immer kürzer werden. Ist das gesamte Klebeband mit Wolle bedeckt, so muss es von der Form her an ein Dreieck erinnern. Der so entstandene Bart wird mit der anderen Klebeseite unterhalb der Unterlippe befestigt.

Ein warmes Eisbär-Tierkostüm für Straßenumzüge

Um ein Eisbärkostüm, das vor allem für Faschingsveranstaltungen im Freien geeignet ist, selbst herzustellen, benötigt man Grundkenntnisse im Nähhandwerk. Fortgeschrittene Hobbynäher können sich im Stoffladen nach einem Schnittmuster für das Kostüm umsehen, Nähanfänger hingegen sollten ausrangierte Kleidung als Vorlage verwenden. Was man aber in jedem Fall braucht ist eine große Menge an weißem Fellstoff.

Ohne Schnittmuster sucht man im Kleiderschrank nach Hose und Pullover, die nicht mehr gebraucht werden. Nun schneidet man aus dem Fellstoff vier Bahnen heraus, die genau der Größe der Hosenbeine entsprechen. Nun werden die Stoffbahnen mit der Hose vernäht. Dabei geht man so vor, dass man jeweils ein Stoffstück auf Vorder- und Rückseite des Hosenbeins auflegt und eine knapp am Rand gehaltene Naht mit der Nähmaschine zieht. Gleichermaßen praktiziert man es auch mit dem zweiten Hosenbein.

Der Pullover, der passenderweise Weiß und mit Kapuze sein soll, erhält Fellbesatz an den Armen, an der Brust und am Rücken. Für die Arme schneidet man zwei Fellstücke zurecht, die komplett um den Ärmel herum gelegt werden können. Auch hier eignet sich eine knappe Randnaht. Das Nähen von Brust- und Rückenfell ist im Vergleich dazu recht simpel. Zwei der Pullovergröße entsprechende Fellquadrate werden zurecht geschnitten und an den Außenrändern in der richtigen Position mit der Nähmaschine fixiert.

Die Fellkapuze des Eisbären

Die Kapuze des umgestalteten Pullovers dient beim Eisbärenkostüm als dessen Kopf. Entsprechend muss auch diese mit weißem Fell überzogen und außerdem noch mit Ohren versehen werden. Hierfür schneidet man ein passendes Fellstück zurecht, wobei man die Kapuze als Schablone verwenden kann. Der weiße Stoff muss wegen der geringen Belastung der Kopfregion nicht zwingend angenäht werden, sondern darf auch mit doppelseitigem Klebeband seinen Halt finden. Nachdem die gesamte Kapuze weiß befellt wurde, sind die Ohren an der Reihe. Eisbären haben vergleichsweise kleine Ohren, so dass kein großer Aufwand notwendig ist. Aus weißem Tonkarton werden einfach zwei kleine Halbkreise ausgeschnitten und diese rechts und links an der Kapuze mit Sicherheitsnadeln fixiert. Durch die geringe Höhe gibt es keine „Standprobleme“ bei den Ohren. Ein felliges Aussehen kann man den Hörorganen noch dadurch verleihen, dass man einzelne Haare aus den Fellstoffresten heraus zupft und mit Bastelkleber über dem Tonkarton verteilt.

Schminktipps für das Eisbärkostüm

Besonders toll kommt das Eisbärenkostüm zur Geltung, wenn man noch ein wenig Schminke einsetzt. Da der Eisbär natürlich weiß ist, wird das gesamte Gesicht mit einer deckenden Schicht weißer Karnevalsschminke überzogen. Mit einem hellgrauen Schminkstift wird die Gesichtskontur gestrichelt.

Eisbären haben bekanntermaßen eine Spitze Schnauze. Auch diese kann man mit der Faschingsschminke imitieren. Seitlich der Nasenflügel setzt man mit einem schwarzen Kajalstift an und zieht von dort aus einen vertikalen Strich zur Wange, der dann im Bogen verläuft und an den Mundwinkeln endet. Auch der Steg zwischen unterer Nasenscheidewand und Oberlippe wird mit einem schwarzen Strich versehen, während die Nasenspitze komplett schwarz auszumalen ist.

Froschkostüm selber machen

Ein ebenfalls beliebtes Karnevals- und Faschingskostüm ist der Frosch. Auch er ist recht einfach selbst zu gestalten.

Obligatorisch ist eine komplett grüne Kleidung, am besten in einem leuchtenden grasgrün. Für das Froschaussehen benutzt man grünen Tonkarton. Zuerst misst man den Kopfumfang aus und schneidet in dessen Länge einen etwa fünf Zentimeter breiten Tonkartonstreifen ab. Nun malt man auf den Kartonrest eine Froschgesichtsform auf. Wer nicht frei Hand zeichnen kann oder möchte, der kann sich aus dem Internet auch entsprechende Schablonen ausdrucken. Nach dem Ausschneiden zeichnet man Augen, Nase und Mund. Das Froschgesicht wird mittig auf den Tonkartonstreifen geklebt. Nachdem der Streifen zu einem Ring getackert wurde, kann man das Froschgesicht wie eine Krone tragen. Optimal wirkt dieses Kostüm, wenn man das Gesicht in passendem Grün komplett anmalt.

Das Froschkostüm zum Froschkönig-Kostüm aufpeppen

Der Weg vom Froschkostüm zum Froschkönig ist nicht weit. Hierfür ist einfach eine Krone aufzusetzen. Diese kann man entweder fertig kaufen, oder aber aus gelbem oder goldenem Tonkarton herstellen. Hierfür zeichnet man auf den Tonkarton eine Gerade, die etwas kleiner als der Tonkartonstreifen für das Froschgesicht sein sollte. Nach oben hin werden nun die Zacken gemalt, das Ganze ausgeschnitten und zusammen geklebt. Zum besseren Halt auf dem Kopf eignet sich eine Befestigung mit einem Hutgummi.

Ein gewichtiger Auftritt: Das Elefantenkostüm

Um einen Elefanten an Karneval darstellen zu können, organisiert man sich aus einem Heimwerkermarkt einen weißen Einwegoverall, wie er gerne bei Maler- oder Stuckateurarbeiten übergezogen wird. Diesen Overall besprüht oder bemalt man mit Farbe in einem durchgängigen Grau. Befestigt man mit einer Sicherheitsnadel auf der Rückseite noch ein langes graues Stoffband als Schwanz, ist die Grundgarderobe des Elefanten bereits fertig.

Ohren und Rüssel des Elefanten

Ist die Bekleidung des Elefanten fertig gestellt, so folgt nun der schwierigere Teil der Kostümherstellung. Denn ein Elefant wird durch seine Ohren und seinen Rüssel charakterisiert. Um letzteren zu basteln, wird Zeitungspapier zu einem langen Schlauch zusammen gerollt. Es sollte nicht zu sehr zerknittern, denn sonst sieht der Rüssel nicht mehr echt aus. Die Zeitung wird nun in einen Eimer mit angerührtem Tapetenkleister getaucht und das Ganze zum Trocknen für mehrere Tage weggestellt. Nach etwa vier Stunden nimmt man die Zeitung noch einmal hervor. Die Masse ist nun angetrocknet und kann geformt werden. Die Zeitung wird in eine klassische Rüsselform verbracht und weiter dem Trocknungsvorgang überlassen.

Auch die Ohren des Elefanten können auf diese Art gemacht werden. Alternativ kann man die Ohren jedoch auch aus Moosgummi oder Pappe ausschneiden.

Sind Ohren wie auch Rüssel trocken, kommt die gleiche graue Farbe, die beim Bemalen des Overalls verwendet wurde, erneut zum Einsatz. Rüssel und Ohren werden grau lackiert, wobei der Rüssel mit einem schwarzen Stift an seiner Spitze zwei aufgezeichnete Löcher erhält. Bei den Ohren kann man mit dem schwarzen Stift die Kontur des Ohrinneren skizzieren.

Jetzt muss im Kleiderschrank nach einer grauen Wollmütze gesucht werden. Ist diese gefunden, wird sie auf dem Kopf getragen und die Ohren rechts und links mit starkem und reißfestem Stopfgarn befestigt. Der Rüssel wird gleichermaßen an der Front der Mütze angebracht, so dass er sich in Stirnhöhe befindet.

Benjamin Blümchen - Kostüm als Alternative

Das Elefantenkostüm kann auch sehr leicht zum Benjamin Blümchen umfunktioniert werden. Dabei werden Ohren und Rüssel gleichermaßen wie beim Elefantenkostüm hergestellt. Allerdings werden diese nicht an einer grauen Wollmütze, sondern an einer roten Baskenmütze befestigt. Hierzu trägt man eine blaue Hose und einen roten Pullover.

Fledermaus-Kostüm

Die Fledermauskostüm besticht durch ihren schwarzen Auftritt. Hierfür kleidet man sich komplett in Schwarz, wobei Leggins und ein eng anliegender Pullover optimal sind. Ein schwarzes, glänzendes Stück Stoff wird auf die Spannweite der Arme zurecht geschnitten und sollte in geschwungenen Bögen mit spitzen Enden diagonal bis etwa zur Kniekehle und wieder zurück verlaufen. An den oberen Ecken bringt man jeweils ein kleines Loch an, das gerade einmal so groß sein darf, dass der Mittelfinger hindurch passt. So getragen erscheint der Umhang beim Tanzen oder Bewegen der Arme tatsächlich wie Fledermausflügel.

Fledermausohren zum Kostüm

Auch die Fledermausohren selbst herzustellen ist kein Problem. Der durch den Zuschnitt des Umhangs entstandene Abfall in Kombination mit Watte ist hierfür optimal. Aus den Stoffresten schneidet man vier gleich große Stoffstücke mit einer Höhe von etwa sieben Zentimeter und einer Breite von ungefähr fünf Zentimeter zurecht. Jeweils zwei dieser Stoffstücke näht man rundherum zusammen und lässt nur das untere Ende offen. Dort hinein gibt man Watte, bis der Stoff prall gefüllt ist. Wichtig ist, dass die Watte sich auch in der obersten Spitze befindet. Etwas Sprühstärke gibt den Ohren einen sicheren Halt. Mit Haarklammern kann man die Ohren an der gewünschten Position im Haar befestigen.

Fledermauskostüm schminken

Um die Fledermaus perfekt zu schminken, tönt man das Gesicht mit hellgrauer Karnevalsschminke komplett ab. Um die Augen herum wird ein großzügiger schwarzer Bogen gemalt, der nach außen hin oval wird und am Haaransatz eine Zackenform aufweist. Das Innere der Kontur einschließlich der Augenlider werden komplett schwarz ausgefüllt. Auch die Lippen bekommen eine gute Portion schwarzen Lippenstift ab. Etwas schauriger wird der Look, wenn man mit rotem Schminkstift unterhalb eines Mundwinkels kleine Blutstropfen aufzeichnet.

Entenkostüm selber machen

Hund, Katze und Maus sind die beliebtesten Tierkostüme beim Karneval. Wer es jedoch etwas außergewöhnlicher mag, der darf sich gerne mal als Ente versuchen und zwar in Eigenkreation.

Damit die Ente perfekt aussieht, benötigt sie eine gelbe oder orange Strumpfhose. Darüber wird eine weiße kurze Hose in Pumpoptik angezogen. Damit der Entenpopo auch so richtig zur Geltung kommt, darf die Pumphose am Gesäß ruhig etwas locker sitzen und wird dann mit einem Kissen, Handtüchern oder reichlich Watte ausgestopft. Das Oberteil wird durch einen gelben Pullover bestimmt.

In dieser Aufmachung könnte die Ente zwar schon vor die Tür gehen, aber wirklich spektakulär ist das Faschingskostüm noch nicht. Damit es dies wird, muss ein Daunenkissen oder eine Daunendecke aus dem alten Bettwäschebestand geopfert werden. Der Inhalt, viele kleine, weiche Federn, braucht nun die richtige Färbung. Ob Textilfarbe, Lebensmittelfarbe oder Lackspray bleibt jedem selbst überlassen, in jedem Fall benötigen die Daunen einen gelben Anstrich.

Nun kommt Sprühkleber aus der Bastelabteilung zur Anwendung. Damit werden Hose und Pullover rundherum besprüht und anschließend die eingefärbten Daunen wahllos drauf geschmissen. Diese Prozedur führt man erst auf der Vorderseite und einen Tag später auf der Rückseite durch. Nach einer umfassenden Trockenphase von mindestens einer Woche auf der Wäscheleine hat die Ente ihre Federn und kann sich so ins Faschingstreiben stürzen.

Füße zum Entenkostüm basteln

Um die Füße zum Karneval auf Ente zu trimmen, braucht es orangefarbenen Tonkarton sowie Hutgummi. Auf den Karton wird ein Dreieck gezeichnet, dessen eine Spitze zu einem Rundbogen abzuflachen ist. Die anderen beiden äußeren Kanten werden miteinander durch kleine Rundbögen verbunden. Nach dem Ausschneiden wird in das runde Ende an beide Seiten je ein kleines Loch mit dem Locher eingebracht und der Hutgummi gespannt. Dieser wird nun um den Unterschenkel getragen, so dass der Entenfuß auf dem Schuh aufliegt.

Entenschnabel selbst gebastelt

Auch einen Entenschnabel kann man sehr gut selbst herstellen. Hierzu sind eine ausgediente Schildmütze sowie reichlich Zeitungspapier notwendig. Dieses wird mit Wasserfarben in sattem Orange so lange bemalt, bis nichts mehr von der Druckerschwärze oder dem Zeitungslook zu erkennen ist. Da Zeitungspapier sehr gut formbar ist, braucht es für das weitere Vorgehen noch nicht einmal Kleber. Das nun orangefarbene Papier wird vollständig um die Schildmütze gewickelt. Deren Form soll zwar weiterhin erkennbar sein, der Stoff jedoch nicht mehr.

Eine besondere Aufmerksamkeit verdient das Schild, welches den Schnabel darstellt. Dieses wird ebenfalls komplett umhüllt, wobei gerade im unteren Bereich nicht sparsam mit Papier umgegangen werden soll. So ist es nämlich möglich, das Schild zum oberen Schnabelteil zu machen, während untendrunter aus der Zeitung die Schnabelunterseite modelliert werden kann. Auf die obere Seite werden nun noch mit Edding zwei dicke schwarze Punkte als Nasenlöcher gemalt und schon kann es als Ente los gehen.

Ein Stinktier Kostüm in Handarbeit

Für einen wahrlich atemberaubenden Faschingsauftritt kann eine Maskierung als Stinktier sorgen und zwar nicht aufgrund der Gerüche, sondern wegen des wirklich schönen Aussehens dieses Kostüms. Und das Beste daran ist, dass es sich leicht in Handarbeit anfertigen lässt. Dafür ist es jedoch notwendig, wenigstens Anfängerkenntnisse an der Nähmaschine oder zumindest im Umgang mit Nadel und Faden zu besitzen.

Zunächst muss eine schwarze Grundgarderobe her. Ob Jeans oder Leggins ist dabei irrelevant. Für den Oberkörper eignet sich am besten ein schwarzer Kapuzenpullover.

Nun geht es ab in den Stoffladen, um Pelzstoffe in Schwarz zu besorgen. Hervorragend kommt das Endprodukt rüber, wenn kein Kräuselpelz sondern haarig anmutender Stoff beschafft werden kann. Gerne dürfen auch einzelne Restfetzen verarbeitet werden.

Der Pelzstoff wird in zwei große Teile geschnitten, von denen eines an der Front des Pullovers und das andere am Rückenteil befestigt wird. Zwar ist doppelseitiges Klebeband eine Option, mehr Halt und Stabilität wird jedoch durch das Aufnähen erreicht. Übrig gebliebene Pelzreste können an den Ärmeln und an den Hosenbeinen ihre Verwendung finden.

Mit einem weißen Lackspray werden nun des Stinktiers weiße Fellstreifen aufgebracht. Auf der Brust und am Rücken wird über die gesamte Länge der schwarze Pelz ungefähr sieben Zentimeter breit geweißt. Somit ist die Garderobe des Stinktiers perfekt.

Kopfbedeckung für das Stinktier

Ein Stinktier braucht natürlich einen entsprechenden Kopf und hierfür hält die schwarze Kapuze des Pullovers her. Sie wird ebenfalls großzügig mit schwarzem Pelzstoff ausgestattet und braucht anschließend Ohren. Für diese werden aus dem schwarzen Pelz vier Halbkreise mit einem Radius von etwa fünf Zentimetern ausgeschnitten. Jeweils zwei Ohrenschablonen werden miteinander vernäht und durch eine kleine Öffnung am unteren Ende mit ordentlich Watte ausgefüllt. So ist garantiert, dass die Ohren auch in die Luft stehen.

Ein paar Handstiche mit schwarzem Garn sorgen dafür, dass die Ohren auf der Kapuze an der richtigen Stelle ihren Platz finden. Mit dem weißen Lack kommt in die Mitte jedes Ohrs noch ein kleiner Fleck.

Ganz besonders tolle Effekte werden erzielt, wenn das Stinktier darüber hinaus noch eine weiße Punkfrisur bekommt. Entsprechend langhaariger weißer Stoff findet sich ebenfalls im Handarbeitsladen, wobei hier wirklich ein Abfallstück ausreichend ist. Drei Zentimeter breit und der gemessenen Mittellänge der Kapuze von der Stirn bis in den Nacken entsprechend wird dieser Haarstreifen vernäht. Dann ist der tolle Stinktierkopf fertig und kann mit einem weißen Strich vom Stirnansatz bis zur Nasenspitze und einem schwarzen Punkt auf dieser perfektioniert werden.

Stinktierschwanz selbst herstellen

Neben dem weißen Punkhaarschnitt wird ein Stinktier vor allem durch seinen pompösen Schwanz charakterisiert. Deshalb darf dieser bei einem solchen Tierkostüm auf gar keinen Fall fehlen.

Abermals muss der schwarze Pelz- oder Haarstoff herhalten. Die Länge von Poansatz bis zum Nacken ist auszumessen, da sie die Schwanzhöhe definiert. Über diese Strecke wird der Pelzstoff nun in einer großzügigen S-Form ausgeschnitten und zwar doppelt, wobei die einzelnen Teile spiegelverkehrt zueinander sein müssen.

Die beiden Stoffstücke werden mit der pelzigen Seite übereinander gelegt und so rundherum mit der Nähmaschine miteinander verbunden. Lediglich das untere Ende der S-Form bleibt offen. Dadurch kann nämlich der zukünftige Schwanz umgestülpt werden, bis die Pelzoberfläche außen ist, ohne dass Nähte erkennbar sind. Durch das Loch kommt nun jede Menge Zeitungspapier in den Schwanz und füllt diesen prall auf. Ein paar Handstiche verschließen die untere Öffnung und machen den Stinktierschwanz einsatzbereit.

Mit zwei Sicherheitsnadeln wird der Schwanz am unteren S-Ende auf Höhe des Steißbeins befestigt. Obwohl die Füllung mit Zeitungspapier eine gewisse Standfestigkeit induziert, würde der Schwanz dennoch leicht abkippen. Deshalb wird der obere S-Buckel ebenfalls mit einer Sicherheitsnadel zwischen den Schulterblättern festgespickt.

Jetzt muss lediglich noch mit dem weißen Lackspray die Schwanzspitze gefärbt und ein weißer Strich mittig über die gesamte Schwanzlänge gezogen werden und das Stinktier kann sich ins Faschingstreiben stürzen.

 

 


Das Kölner Dreigestirn

 


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